Bericht zur letzten Sitzung

Zu Beginn wurde der Leerrohrmasterplan thematisiert und nochmals über die Gründe, Inhalte und Vor- und Nachteile diskutiert. Die Mitgliedsgemeinden der VG Rain melden großes Interesse an die Erstellung eines Leerohrmasterplans an. Dies wird auch vom Markt Mallersdorf-Pfaffenberg geäußert. Das Landratsamt Straubing-Bogen prüft derzeit noch die Förderfähigkeit der Maßnahme. Im Stadtrat Geiselhöring zeichnet sich noch kein einheitliches Bild ab, aber auch hier wird die Förderfähigkeit derzeit geprüft. Abschließend teilt Bürgermeister Grau mit, dass er von der Sinnhaftigkeit eines Masterplans überzeugt ist.

 

Radwegebeschilderung- pot. LEADER-Projekt

Vorab informiert Frau Hilmer über die aktuelle Fördersituation. Frau v. Byern stellt bezüglich der Radwegebeschilderung den Ist-Zustand dar und teilt mit, dass eine Beschilderung nur sinnvoll ist, wenn sich alle Landkreisgemeinden beteiligen. Die Gesamtkosten liegen bei ca. 100.000 €.

 

Festlegung von Handlungsbeauftragten

Vom Vorsitzenden werden nochmals die einzelnen Handlungsfelder des ILEK vorgestellt und dabei wird empfohlen, für jedes Handlungsfeld einen Handlungsbeauftragten zu benennen, der sich federführend um die einzelnen Projekte kümmert.

 

Handlungsfeld 1: Lebenswerte Heimat

Themenfelder: Siedlungs- und Innenentwicklung, Landschaft, Landwirtschaft

Beauftragter: Gemeinde Laberweinting

 

Handlungsfeld 2: Sichere Existenz

Themenfelder: Wirtschaft und Gewerbe, Nahversorgung und Mobilität, Energie

Beauftragter: Gemeinde Rain

 

Handlungsfeld 3: Kultur und Erlebnis

Themenfelder: Kulturraum Labertal, Freizeit und Erholung, Tradition und Brauchtum Beauftragter: Gemeinde Atting

 

Handlungsfeld 4: Lebende Region

Themenfelder: Kinder, Jugend, Familie, Altersgerechter Lebensraum,

Beauftragter: Markt Mallersdorf-Pfaffenberg     

 

Handlungsfeld 5: Hand in Hand

Themenfelder: Verwaltungskooperation, Bauhofkooperation, Imagebildung/Öffentlichkeitsarbeit

Beauftragter: Gemeinde Perkam

 

Bei dem Beauftragten der Handlungsfelder geht es darum, Zuständige im jeweiligen Bereich zu benennen, die dafür längerfristig, nicht nur für die Laufzeit eines Projektes verantwortlich sind.

 

Festlegung von gemeinsamen Projekten aus dem ILEK

Nach der Benennung der Beauftragten der Handlungsfelder werden konkrete Projektansätze an die einzelnen Gemeinden verteilt. Von der jeweiligen Kommunen soll in regelmäßigen Abständen der Sachstand des einzelnen Projekts präsentiert werden. Bis zur nächsten ILE-Sitzung sollte ein Zeitplan pro Projekt vorgestellt werden.

 

Handlungsfeld 1: Lebenswerte Heimat

P 1.5 Barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raumes und der Gemeinschaftseinrichtungen

(Gemeinde Atting)

 

Handlungsfeld 2: Sichere Existenz

P 2.1 Werbegemeinschaft und Imagekampagne für Gewerbeflächen in den ILE-Gemeinden

(Stadt Geiselhöring)

P 2.2 Aufbau einer Gewerbeflächenbörse

(Stadt Geiselhöring)

P 2.6 Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse in der ILE-Region

(Markt Mallersdorf-Pfaffenberg)

P 2.8 Flächendeckende Breitbandversorgung

(Markt Mallersdorf-Pfaffenberg)

 

Handlungsfeld 3: Kultur und Erlebnis

P 3.1 Gemeindeübergreifende Bewerbung des kulturellen Angebots

(Gemeinde Laberweinting)

P 3.6 Sensibilisierung für die Thematik der Wirtshäuser auf vielen Ebenen

(Gemeinde Aholfing)

 

Handlungsfeld 4: Lebende Region

P 4.14 Abgestimmte Standorte für Tagespflegeeinrichtungen

(Gemeinde Rain)

 

Handlungsfeld 5: Hand in Hand

P 5.1 Regelmäßige Treffen der Geschäftsleiter/innen

(Markt Mallersdorf-Pfaffenberg)

P 5.2 Gemeinsame Anstellungen bzw. Beauftragung von Spezialisten und externen Dienstleistern

(Markt Mallersdorf-Pfaffenberg)

P 5.3 Regelmäßige Treffen der Bauhofleiter

(wird bereits umgesetzt)

P 5.4 Prüfen von Kooperationen in allen Bereichen der Bauhofaufgaben

(wird bereits umgesetzt)

P 5.5 Gemeinsames Logo

(wird bereits umgesetzt)

P 5.6 Regelmäßige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

(Vorsitzender)

P 5.8 Ausstattungskontingent für Image und Marketing

(Vorsitzender)

 

Kurzbericht der LEADER-LAG-Geschäftsführerin (Frau Hilmer)

Kooperationsprojekt „Bewegtes Niederbayern“

Alle 6 Teilprojekte sind seit Frühjahr 2017 bewilligt und können in die Umsetzung gehen.

Aktive Begleitung der Positionierung und Nutzung der Bewegungsparcours nach Fertigstellung möglich über allgemeine Präventivmaßnahmen der AOK, Ansprechpartner: AOK Hauptgeschäftsstelle Nürnberg, z.B. Zuschüsse zu Beschilderung, erste Öffentlichkeitsarbeit wie z.B. Flyer, aktive Anwender-Programme über qualifiziertes Personal, z.B. Physiotherapeut – immer auf jede einzelne Kommune abgestellt.

 

Kooperationsprojekt „Blütenzauber“

Zuwendungsbescheid seit Mitte März erteilt

Arbeitsaufwand: gemeindliche Beschlüsse – Frau Hilmer bat um Verständnis

Umsetzung läuft: Flächenanlagen abgeschlossen

Derzeit Vorbereitung der Ausschreibungen für Stelen und Förderhinweise

Gute Zusammenarbeit mit Kooperationspartner Landkreis Regensburg

 

Bundeswettbewerb „ Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“

Frau Hilmer informierte auf Wunsch kurz zu den Zielsetzungen des Bundeswettbewerbs, der von Juni 2017 bis Juni 2018 läuft. Bewerbungsschluss ist der 31.12.2017. Teilnahmeberechtigt sind die Kommunen, Kommunalverbände und die Träger kommunaler Selbstverwaltungen. Dieser Wettbewerb bietet durchaus Chancen für Prämierung, wenn vor Ort hervorragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort gegeben sind. Weitere Informationen sind unter http://kommunalwettbewerb-zusammenleben.de nachzulesen.

Möglicherweise ist dieses Thema für die Gemeinden Geiselhöring und Mallersdorf-Pfaffenberg zur Anstellung eines sog. Streetworkers interessant

 

BULE: Projekte zu Kultur und kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen

Dieser TOP blieb in der letzten ILE-Laber-Beteiligtenversammlung offen und wurde zur Abhandlung nochmals in diese Sitzung aufgenommen. Frau Hilmer informierte hierzu kurz:

Eine weitere, durchaus interessante Förderung innovativer Projekte, stand über LandKULTUR zur Verfügung. LandKULTUR ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BLUE). Nachdem die Einreichungsfrist bereits am 31.07.2017 abgelaufen ist, macht es derzeit keinen Sinn, näher über die Zielsetzungen etc. dieser Förderung noch zu berichten. Sollte das Förderprogramm einen neuen Bewerbungslauf nehmen, kann es gerne wieder zeitgerecht aufgenommen werden.

 

Festlegung des nächsten Sitzungsortes und –termins

Die nächste Sitzung findet am Dienstag, 24.01.2018 um 8:30 Uhr in Laberweinting statt.

 

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